Das neue Altersvorsorgedepot 2027: alle Anbieter im großen Vergleich
Der Nachfolger der Riester-Rente: ein staatlich gefördertes ETF-Depot mit bis zu 1.680 € Förderung pro Jahr für Familien. Alle Anbieter im Vergleich, Rechner, Ratgeber und aktuelle News – unabhängig und kostenlos.
- Unabhängig
- Transparent
- Aktuell
15,2 %
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Modellrechnung 2025. Rentenlücke = Differenz zwischen letztem Nettoeinkommen und gesetzlicher Rente.
Funktionsweise & Vorteile
Das Altersvorsorgedepot löst 2027 die Riester-Rente ab. Diesmal ohne die teure 100%-Garantie, die bei Riester so viel Rendite gekostet hat. Ihr Geld darf frei in ETFs und Fonds arbeiten, und der Staat legt mit Zulagen und Steuervorteilen nach.
Staatliche Zulage direkt ins ETF-Depot
bis 1.680 €/Jahr für FamilienSteuerfreies Wachstum
keine Kapitalertragsteuer in der AnsparphaseErstmals für Selbstständige
Einkünfte aus Gewerbebetrieben und selbständiger Arbeit jetzt förderberechtigt
Bis zu 540 € Grundzulage + Kinderzulage
Die Förderung? So hoch wie nie. Auf Ihre ersten 360 € im Jahr gibt der Staat 50 % dazu, noch bevor an der Börse ein Cent Rendite entsteht. Familien kommen so auf bis zu 1.680 € pro Jahr.
540 € Grundzulage pro Jahr (max.)
300 € Kinderzulage je Kind
1.800 € geförderter Eigenbeitrag p.a.
200 € Berufseinsteigerbonus
6 starke Gründe für das Altersvorsorgedepot
Das AVD vereint staatliche Förderung mit der Renditestärke von ETFs, eine Kombination, die der Riester-Rente weit überlegen ist.
Wer hat das Altersvorsorgedepot angekündigt?
Ab 2027 starten mehrere Anbieter mit einem Altersvorsorgedepot: Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital, dazu etablierte Direktbanken und Fondsgesellschaften. Abschließen kann man noch nichts. Bei Kosten, ETF-Auswahl und Flexibilität dürften die Unterschiede aber deutlich ausfallen, und genau die vergleichen wir nach klaren, nachvollziehbaren Kriterien, sobald die ersten Konditionen feststehen.
Was springt für Sie heraus?
Drei echte Rechenbeispiele mit unterschiedlichen Voraussetzungen, alle Werte modellhaft mit 6 % p.a. ETF-Rendite gerechnet.

Die Studentin, 22
Endkapital:

Der Ingenieur, 42
Endkapital:

Die Selbstständige, 55
Endkapital:
News & Updates
Die wichtigsten Entwicklungen rund um das Altersvorsorgedepot 2027, immer aktuell.
Anbieter Monitor: 28 von 35 Anbietern stehen bereit, Scalable macht den Anfang
Noch ist kein einziges Altersvorsorgedepot abschließbar, doch die Anbieter bringen sich in Stellung. Ein guter Moment, den Markt einmal zu sortieren, bevor im Januar 2027 die ersten echten Produkte starten.
Lohnt sich die Frühstartrente? Was Eltern wissen müssen
10 € im Monat vom Staat für jedes Kind – klingt gut. Aber lohnt sich die Frühstartrente wirklich? Wir rechnen ehrlich nach, für wen sie sich lohnt und für wen weniger
Vanguard über das Altersvorsorgedepot: Kosten, Wettbewerb und der Start 2027
Ab dem 1. Januar 2027 löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente als staatlich gefördertes Kernprodukt ab. Wie die Anbieterseite auf die neuen Regeln schaut, dringt bisher kaum nach außen. Also haben wir nachgefragt.
Altersvorsorgedepot Hausbank: Was für und gegen sie spricht
Ab dem 1. Januar 2027 ist beim Altersvorsorgedepot – dem Nachfolger der Riester-Rente – zum ersten Mal eine aktive Entscheidung nötig: Welcher Anbieter soll es sein?
Das Altersvorsorgedepot: Warum der Riester-Nachfolger ein echter Fortschritt ist
Ein Beitrag aus der Beratungspraxis – für Privatpersonen, Familien und Selbständige von Christoph Braun, Geschäftsführer Gesellschaft für Finanzberatung und Vermögensbetreuung mbH
Halal-Altersvorsorgedepot: Passt ein scharia-konformer ETF ins geförderte Depot?
Millionen Musliminnen und Muslime in Deutschland wären ab 2027 förderberechtigt. Aber verträgt sich ein Altersvorsorgedepot mit dem Zinsverbot und der Frage, was im Fonds eigentlich drinsteckt? Wir haben nachgesehen.
Wer hinter den Inhalten steht
Jurist & Finanzmarktexperte · AVD Anbieter Vergleich · verantwortlich für die Inhalte
Hinter jedem Text auf dieser Seite steht ein Name. Rolf Henning Hackel ist Diplom-Jurist und seit über zwanzig Jahren an der Schnittstelle von Finanztechnologie und Recht zu Hause. Er hat Anlage- und Vermögensplattformen im streng regulierten deutschen Markt mit aufgebaut und kennt die Anbieter, ihre Produkte und das Kleingedruckte aus erster Hand. Er dreht das um. Sein Wissen arbeitet hier für Sparerinnen und Sparer, die eine unabhängige Einordnung suchen.
Häufige Fragen zum Altersvorsorgedepot
Was ist das Altersvorsorgedepot 2027?
Das Altersvorsorgedepot (AVD) ist ein staatlich gefördertes Wertpapierdepot, das ab dem 1. Januar 2027 die Riester-Rente in ihrer bisherigen Form ablöst. Sparer können in ETFs, Aktien, Fonds und Anleihen investieren und erhalten dafür direkte Zulagen vom Staat oder einen Sonderausgabenabzug bei der Steuer. Im Gegensatz zu Riester gibt es keine verpflichtende 100 % Beitragsgarantie mehr, das eröffnet deutlich höhere Renditechancen.
Wie hoch ist die staatliche Förderung genau?
Die Förderung ist proportional zur Einzahlung: 50 % Zulage auf die ersten 360 € pro Jahr (= 180 €), dann 25 % auf weitere Beiträge bis 1.800 € (= zusätzlich 360 €). Macht maximal 540 € Grundzulage pro Jahr. Pro kindergeldberechtigtem Kind kommen 300 € Kinderzulage hinzu. Wer vor dem 25. Geburtstag abschließt, bekommt einmalig 200 € Berufseinsteigerbonus. Eine Familie mit zwei Kindern kann so auf bis zu 1.680 €/Jahr Förderung kommen.
Wie viel sollte ich monatlich einzahlen?
Für die maximale Grundzulage von 540 € brauchen Sie 1.800 € Eigenbeitrag pro Jahr, das sind 150 € pro Monat. Die Kinderzulage gibt es schon ab einem Sockelbeitrag von 25 €/Monat in voller Höhe. Wer mehr als 1.800 € einzahlt, bekommt für den Mehrbetrag keine zusätzliche Zulage, kann aber bis 6.840 € insgesamt im geförderten Depot anlegen. Über den Sparplan lässt sich das ganz automatisch einrichten.
Ist das Altersvorsorgedepot sicherer als die Riester-Rente?
Sicher und renditestark sind unterschiedliche Dinge. Riester hatte eine 100 % Beitragsgarantie, die viel Rendite gekostet hat. Das Altersvorsorgedepot lässt Ihnen die Wahl: 0 %, 80 % oder 100 % Beitragsgarantie. Wer 20+ Jahre Zeit hat, fährt mit der renditestärkeren Variante (ETF-Standardprodukt ohne Garantie) meist besser. Sicherheitsbedürftige nehmen eine 80 % Garantie.